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Pressemitteilung,
17.07.2017

„Bildungschancen und Erwerbsperspektiven für Migrantinnen“ – Der Kampf der SPD für mehr Gerechtigkeit!

Unter dem Motto „Bildungschancen und Erwerbsperspektiven für Migrantinnen“ diskutierten am Donnerstag, den 13.07.2017 unter anderem Andrea Schiele (Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für sozialdemokratische Frauen) und Neza Yildirim (SPD Bundestagskandidatin).

Unter dem Motto „Bildungschancen und Erwerbsperspektiven für Migrantinnen“ diskutierten am Donnerstag, den 13.07.2017 unter anderem Andrea Schiele (Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für sozialdemokratische Frauen) und Neza Yildirim (SPD Bundestagskandidatin).Als erstes schilderten die beiden kurz die aktuelle Situation. Während Yildirim über ihre eigenen Erfahrungen berichtete, gab es von Schiele, die unter anderem beim DGB für Frauenarbeit zuständig ist, einen Einblick in aktuelle Studien zu diesem Thema. Anschließend konnten in einer Fragerunde vom Publikum Fragen gestellt und Diskutiert werden. Das Ganze wurde von der AsF Kreisvorsitzenden Aisha Fahir geleitet.

Die beiden Rednerinnen stellten in ihren Eingangsstatements klar, dass die Diskriminierung von Frauen und besonders von Migrantinnen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ein schockierender Zustand ist, der dringend behoben werden muss. Andrea Schiele stellte anhand einer Studie ihre Thesen für eine gelingende Integration von Migrantinnen in die Arbeitswelt dar: drei „Generationen“ an Migrantenwellen ab der 60er Jahre, vor allem aus der Türkei, Italien, ehem. Jugoslawien, Griechenland und Polen sind aus verschiedenen Gründen ins Land gekommen. Als Hauptfaktor einer gelingenden Integration in Arbeit und Gesellschaft der erwachsenen Frauen wurde die Fähigkeit, die Sprache zu beherrschen und die Kinderbetreuung genannt. Sind z.B. am Anfang Frauen den Männern nachgereist, um eine Familie zu gründen („Gastarbeiter“), so kommen heute die Frauen vor allem um zu arbeiten und eventuell auch wieder zurück in ihr Land zu gehen.

Neza Yildirim, in der Türkei geboren, mit 5 Jahren zusammen mit der Familie nach Deutschland gekommen, konnte schon die Vorteile des Lernens unserer Sprache im letzten Kindergartenjahr nutzen und hatte während ihrer Schulzeit dadurch nicht allzu große Probleme, anders war dies bei Geschwistern von ihr, welche nicht das Glück hatten in den Genuss eines Kindergarten zu kommen. Bei einer Wahl in den Bundestag will sie sich unter anderem für kostenfreie Bildung von der Kita bis zum Studium/ Meister*in stark machen. Denn nur so kann die Integration von Migrantinnen in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt gelingt. „Wir sind glücklich, dass im Wahlprogramm der SPD viele wichtige Schritte drinstehen, um mehr Gerechtigkeit für Frauen herzustellen“, so Yildirim.

Fahir, für die es die erste Veranstaltung als Kreisvorsitzende war, geht gestärkt aus der Veranstaltung raus: „An diesem Abend wurde deutlich, wie wichtig die SPD für Migrantinnen und auch allgemein für Frauen ist. Wir sind die Partei, die seit über 154 Jahren für Frauen kämpft. Schon August Bebel hat erkannt, wie wichtig es ist, dass wir Frauen gleichgestellt in unserer Gesellschaft leben. Damals war klar, dies kann nur mit der Sozialdemokratie gelingen und das gilt auch heute noch. Der Kampf um die Rechte der Frauen zieht sich in der Geschichte der SPD wie ein roter Faden durch. Ich bin glücklich darüber, dass wir mit Neza Yildirim eine Kandidatin haben, die sich auch weiterhin dafür stark macht. Wir als AsF Karlsruhe-Land sind motiviert gemeinsam mit ihr dafür zu kämpfen“

Dem konnten sich auch die Bruchsaler SPD-Stadtverbandsvorsitzende Britta Brandstäter und der Vorsitzende des SPD OV-Bruchsal Tobias Borho nur anschließen. „Nach einem Regierungswechsel im September können wir auch solche Probleme beheben, allerdings nur, wenn wir von den Bürger*innen auch den Auftrag zur Regierungsbildung erhalten.“, erklärte Borho auf Nachfrage.

AsF Karlsruhe-Land