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03.09.2021

Politik wird vor Ort in Ketsch gelebt

Besonders interessierte sich Neza Yildirim für die Folgen der nahenden Schließung des Standorts der Regionalgesellschaft von Aldi Süd und des dazugehörigen Logistikzentrums (wir berichteten mehrfach). Bürgermeister Jürgen Kappenstein berichtete, dass die Schließung im kommenden Jahr vollzogen werde. Aldi Süd sei sehr bemüht, für alle Mitarbeiter eine Lösung zu finden, sei es in anderen Regionalzentren oder auch außerhalb des Unternehmens. Der Gemeinde sei nicht bekannt, wie es mit den Hallen und Verwaltungsimmobilien des Standorts weitergeht. Sie befinden sich in Besitz von Aldi Süd. Nicht betroffen ist der im Ort ansässige Markt und dessen Mitarbeiter. Dieser werde zukünftig von einer anderen Regionalgesellschaft betreut.


Investitionen in Kindergärten

Auch Corona hat in Ketsch seine Spuren hinterlassen, wobei Bürgermeister Jürgen Kappenstein betonte, dass die Finanzen der Gemeinde grundsätzlich auf gesunden Füßen stehen. Dennoch war die Pandemie natürlich auch in Ketsch spürbar. Man sei aber trotzdem in der Lage, die notwendigen Investitionen zu tätigen, allen voran in Schulen und Kindergärten. „Diese Investitionen in die Zukunft unserer Kinder sind wichtig und gut und tragen zur Gerechtigkeit unter den Generationen bei“, sagte Kappenstein.

Die SPD Bundestagskandidatin erkundigte sich nach den Bemühungen der Gemeinde im Kampf gegen den Klimawandel. Hier berichtete Bürgermeister Kappenstein, dass die Einstellung eines Klimaschutz-Managers beschlossen worden sei. Dieser werde dann ein Klimaschutz-konzept für die Gemeinde erstellen. Dies begrüßte die Kandidatin ausdrücklich. „Es ist wichtig, dass vor Ort in den Kommunen die Weichen für klimapolitisch nachhaltiges Handeln gestellt werden, nur so haben wir eine Chance, unsere Klimaziele zu erreichen.“

Bürgermeister Jürgen Kappenstein wünschte Neza Yildirim alles Gute für die kommende Bundestagswahl.

SZ 3.9.21