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10.05.2017

SPD-Hockenheim: SPD-Mitgliederversammlung ehrt Ex-Stadtrat Reinhold Diehm für erfolgreiche Fraktionsarbeit

In Vertretung der erkrankten Vorsitzenden Ingrid von Trümbach-Zofka übernahm die stellvertretende Vorsitzende des Hockenheimer SPD-Ortsvereins Marina Nottbohm die Moderation der Veranstaltung. Nach Begrüßung der Teilnehmer und Feststellung der Tagesordnung übernahm der SPD-Fraktionssprecher Willi Keller die Moderation eines der frühen Höhepunkte dieser Mitgliederversammlung. Denn es galt, dem Altstadtrat Reinhold Diehm im Namen der Hockenheimer SPD nochmals herzlich für 13 Jahre aktive Stadtratsarbeit zu danken, die mit Diehms Verabschiedung aus dem Stadtrat im Januar 2017 endete.

„Reinhold Diehm war stets ein großer Aktivposten und somit immer ein Gewinn für die Gemeinderatsarbeit der SPD. Seine fachliche Expertise wurde von allen Fraktionen und der Hockenheimer Verwaltung immer sehr geschätzt!“, so Willi Keller in einer kurzen Laudatio auf Reinhold Diehm.

Abschließend wünschte er Reinhold Diehm alles Gute für die Zukunft und gleichzeitig Richard Zwick als neuem Fraktionsmitglied eine ebenso glückliche Hand in seiner neuen Aufgabe als Stadtrat. Gemeinsam mit der SPD-Bundestagskandidatin Neza Yildirim und Marina Nottbohm überreichte Keller im Namen des SPD-Ortsvereins noch ein Präsent an Reinhold Diehm. Im Anschluss nutzte Neza Yildirim die Gelegenheit, sich im Rahmen eines kurzen Impulsreferats bei den Hockenheimer Genossinnen und Genossen für die bisherige Unterstützung im Bundestagswahlkampf zu bedanken.

Sie ging kurz auf die französische Präsidentschaftswahl und den Bundesparteitag der AfD in Köln ein und stellte fest, dass beide Ereignisse den demokratischen und pro-europäischen Bewegungen sehr geholfen haben sollten. Sie schwor zudem alle Anwesenden auf das gemeinsame Ziel dieses Bundestagswahlkampfs ein: „Frau Dr. Merkel ist müde. Deshalb ist ein Wechsel mehr denn je möglich!“ Es folgte der Bericht des SPD-Vorstands, in dessen Rahmen Marina Nottbohm die vielfältigen Aktivitäten der vergangenen 12 Monate Revue passieren ließ. „Das Jahr 2016 war von einigen besonderen Highlights geprägt. Dabei fing es mit der Landtagswahl in Baden-Württemberg für die SPD recht bescheiden an. Immerhin erhielten wir im hiesigen Wahlkreis mit der Wahl Daniel Borns zum Landtagsabgeordneten und Nachfolger von Rosa Grünstein noch ein erfreuliches Trostpflaster“ so die stellvertretende Parteivorsitzende.

Aus der langen Liste der Aktivitäten des Ortsvereins hob sie zudem die feierliche Verabschiedung Rosa Grünsteins im Pumpwerk, den 65. Geburtstag von Oberbürgermeister Dieter Gummer, die Nominierung der Bundestagskandidatin Neza Yildirim in der Hockenheimer Stadthalle und den traditionellen Familiennachmittag der SPD mit der Ehrung von Arthur Weibel für sensationelle 70 Jahre Parteimitgliedschaft besonders hervor.

Nach einer kurzen Vorstellung des Kassenberichts, welcher trotz vieler Wahlkampf-bedingter Sonderaufwendungen mit einem positiven Finanzergebnis abgeschlossen werden konnte, folgte die einstimmige Entlastung des Gesamtvorstands. Anschließend ging Willi Keller als Fraktionssprecher der Hockenheimer SPD auf die ebenso umfang- wie abwechslungsreiche Arbeit der Gemeinderatsfraktion ein.

Auch er hob aus der Vielzahl der im Gemeinderat gefällten Entscheidungen nur die aus seiner Sicht wesentlichen hervor. Dazu gehörte die aus Sicht der Hockenheimer SPD bedauerliche Entscheidung zur sog. Grundschule Plus ebenso wie die jüngste Ablehnung einer aus SPD-Sicht unsozialen Gebührenerhöhung im Kinderbetreuungsbereich. Das Thema „Herrenteich“ blieb leider auch 2016 und 2017 auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Keller freute sich, dass das „Hochwasserschutz- und Ökologie-Projekt“ (Kraichbachverlegung) nun endlich in die Umsetzungsphase komme. Er wies jedoch auch darauf hin, dass viele Themen und Diskussionen im Gemeinderat mit der erforderlichen Bewältigung der durch die hohe Zahl von Geflüchteten aus aller Welt gestellten Herausforderungen zu tun habe und gerade im Moment in Form der öffentlichen Diskussionen um Fragen der Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums einen Höhepunkt erreicht hätten. Hierbei gehe es keineswegs nur um die Zweitunterbringung von Geflüchteten, sondern auch um die immer noch ausstehende Auflösung der Obdachlosen-Unterkunft am Hofweg und die Bedienung der wachsenden Nachfrage nach bezahlbarem Mietwohnraum durch Hockenheimer Neubürger. Zum Abschluss dankte Keller nochmals seinen Fraktions-Kolleginnen und –Kollegen für die zuverlässige und freundschaftliche Zusammenarbeit des vergangenen Jahres.

kso