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Gemeinde Morbach

Foto: Hochwald bei Morbach
dpa

Die Römerzeit

Unter römischer Herrschaft gehörte der Gemeindebezirk Morbach zur Provinz Vorderbelgien, die in der Nähe des Stumpfen Turmes bei der Siedlung Belginum die östliche Grenze zum ebenfalls römischen Obergermanien bildete.

Die Entstehungszeit

Die Dörfer der Gemeinde Morbach wurden erst im 13. und 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Die häufige Endsilbe „rath“ (=Rodung) deutet auf ihre späte Entstehung hin.

Das Mittelalter

Im Mittelalter wurden die Orte des Gemeindebereiches von Kurtrier verwaltet und waren zwei Ämtern, dem Amt Hunolstein und dem Amt Baldenau, zugeteilt. Zum Amt Hunolstein gehörten die Ortschaften Elzerath, Gutenthal (teilweise), Haag, Hunolstein, Merscheid, Odert, Riedenburg und Weiperath. Zum Amt Baldenau gehörten die Ortschaften Bischofsdhron, Heinzerath, Hinzerath, Hoxel, Hundheim, Merschbach, Morbach, Rapperath, Wederath, Wenigerath, Wolzburg und ein Teil von Gutenthal.

Unter französischer Verwaltung

Unter französischer Verwaltung, und zwar ab 1797, unterstanden die Orte, mit Ausnahme von Gonzerath und Hoxel, dem Kanton Rhaunen, der verwaltungsmäßig dem Arrondissement Birkenfeld im Saar-Departement angegliedert war. Gonzerath gehörte zum Kanton Bernkastel und Hoxel zum Kanton Büdlich des Arrondissements Trier.

Zur damaligen Bürgermeisterei Merscheid gehörten die Orte Merscheid, Weiperath, Elzerath, Hunolstein, Haag, Merschbach und Heinzerath und zur Bürgermeisterei Morbach die Orte Bischofsdhron, Gutenthal, Odert, Wenigerath, Morbach, Hundheim, Wederath, Rapperath, Hinzerath, Hoxel und Wolzburg. Die Gemeinde Morscheid-Riedenburg gehörte zum Amt Wirschweiler.

Quelle: http://www.morbach.de/tourismus/gemeindeportrait/entstehungsgeschichte/