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22.09.2021

SPD-Kandidatin kritisiert Aussagen von Gutting

„Bei seinen überaus hohen Nebeneinkünften als Anwalt sei die Angst vielleicht berechtigt, aber kleine und mittlere Einkommen sollen gerade durch die SPD bessergestellt werden“, betont sie in einer Stellungnahme. „Spitzenverdiener wie Gutting wollen die Sozialdemokraten stärker belasten. Hier planen sie einen Aufschlag von drei Prozentpunkten bei der Einkommensteuer. Er soll künftig bei Verheirateten für den zu versteuernden Einkommensanteil oberhalb von 500 000 Euro im Jahr, bei Ledigen ab 250 000 Euro im Jahr gelten. Die C-Parteien wollen vor allem, dass die absoluten Spitzenverdiener noch weniger Steuern zahlen müssen“, so Yildirim.

So bekäme zum Beispiel ein Single mit 300 000 Euro Jahreseinkommen von der Union noch mal 8 300 Euro zusätzlich in die Tasche gesteckt – rund neun Mal so viel, wie eine Familie mit zwei Kindern und 40 000 Euro Jahreseinkommen, rechnet sie vor. „Mit der SPD hingegen hätte diese Familie über 4 000 Euro mehr in der Haushaltskasse.“ „Olav Guttings fachliche Schwächen“ träten in seiner Mitteilung bei der Firmenwagensteuer offensichtlich zu Tage, kritisiert Yildirim. Schon 2019 forderte sein Unionskollege Ulrich Lange (CSU) eine weitere Staffelung der Dienstwagensteuer nach Antriebsart und Emissionen. Sie sei ebenso sinnvoll wie der Umbau der Kfz-Steuer mit einer stärkeren CO2-Komponente, sagte er damals.

SZ 22.9.21